Nun geht es endlich los.

Unser Reiseziel für die Familienzeit soll Südnorwegen werden. Wir haben uns auf der einen Seite für den gesamten Trip keine feste Route oder einen fixen Zeitplan gesetzt, wir wollen uns einfach „treiben“ lassen. Auf der anderen Seite wollen wir trotzdem nicht Wochen brauchen um in Norwegen anzukommen, gleichzeitig aber auch nicht hetzen auf unserem Weg dahin. Das einzigste was vorab fest steht ist, dass wir von Hirtshals in Dänemark mit der Fähre nach Kristiansand in Norwegen übersetzen wollen. Diese kann man auch in der Ferienzeit noch zu erschwinglichen Preisen 1-2 Tage im Voraus buchen.
In unseren Überlegungen hat sich das Prinzip von Fahrten während Emils Schlafenszeiten, welche einmal am Vormittag und Nachmittag sind plus weiteren 2-4 Stunden Fahrt wenn Emil dem Tag „Gute Nacht“ sagt, herauskristallisiert. Sehr viel später als 23 Uhr soll es an den Abenden aber auch nicht werden bis wir einen Schlafplatz für die Nacht gefunden haben. Emil schläft bis dato noch nicht durch und ein paar Stunden Schlaf wollen auch wir abbekommen.
Somit peilen wir für unseren Start einen erste Fahrtzeit von ca. 4 Stunden an, da wir schlussendlich dann doch erst Abends losgekommen sind. Dabei sollten wir es in die Nähe von Leipzig schaffen.
Kurz vor Leipzig suchen wir einen Platz für die Nacht. Wir dachten das wird super easy, da wir uns mit dem Aufstelldach quasi einfach schnell irgendwo hinstellen können. Gerade in der Anfangszeit wollen wir gemeinsam mit Emil unterm Dach schlafen, denn zum einen muss sich der kleine Mann erstmal an die neue Situation gewöhnen und das geht bestimmt besser, wenn Mama & Papa gleich neben ihm schlafen, zum anderen wollen wir nicht großartig herum räumen und möglichst schnell schlafen gehen. Allerdings hat sich die Suche nach wilden Stellplätzen ein wenig schwieriger gestaltet als angenommen. Wir haben in google Maps Ausschau gehalten nach Wanderparkplätzen, kleineren Parkplätzen in Waldstücken, Stellplätzen vor zB Wildtierparks oder Parkplätze an Seen. Der eine war uns aber zu nah an der Strasse, auf den anderen haben uns Schilder freundlich darauf hingewiesen dass wir hier nicht erwünscht sind und andere entpuppten sich in Realität als völlig ungeeignet für die Nacht. Nach einigen Fehlversuchen sind wir voller Zuversicht auf dem Weg zu einem Plätzchen ein bisschen weiter weg von der Autobahn gefahren. Doch wie der Zufall so will, ist uns kurz davor recht schnell ein Wegweiser auf einen Wanderparkplatz aufgefallen, also umdrehen und den Platz begutachten. Juche, wir haben einen guten Standplatz für unsere erste Nacht gefunden.

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